Handelsschluß
EURUSD
geriet am Donnerstag unter heftigen Abgabedruck und rutschte auf ein neues Jahrestief von 1,3725 ab. Die Europäische Zentralbank beließ ihren Leitzins wie erwartet unverändert bei 1,00% und deutete keinen baldigen Zinsanhebungen an. EZB-Präsident sprach von einer moderaten Wirtschaftserholung und einem niedrigen Inflationsdruck, weshalb der Leitzins weiter “angemessen” sei. Besondere Hilfen für das von einer überbordenden Verschuldung heimgesuchte Griechenland soll es nicht geben, was den Euro weiter belastete. Die US-Auftragseingänge in der Industrie sind im Dezember um 1,0% gestiegen und fallen damit klar besser aus, als in der Konsensschätzung von 0,5% erwartet. Zugleich wurde der Vormonatswert von 1,1% auf 1,0% abwärts revidiert. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der Woche zum 30.01. von 470.000 auf 480.000 gestiegen (Konsens 455.000). Die Produktivität in den USA hat im vierten Quartal um 6,5% angezogen (Konsens 6,2% nach 7,2% im dritten Quartal). Die Lohnstückkosten in den USA sind im vierten Quartal um 4,4% gesunken. Zum europäischen Handelsende wird EUR/USD mit 1,3758 gehandelt.
Unsere Einschätzung für den heutigen Handelstag, dass sich der EURUSD eher an der Oberseite einfinden wird, hat sich leider nicht bestätigt. Wir erwarteten, dass es wieder in Richtung 1,4020 laufen wird und sind daher auch zuschnell aus den eingegangenen Short-Positionen ausgestiegen.
Unterm Strich bleiben daher (leider) nur 7 Pip übrig.
Bis morgen