Wochenschluß

 

EURUSD

ist am späten Nachmittag erneut unter massiven Abgabedruck geraten. Neben guten Daten aus den USA war erneut Griechenland marktbeherrschendes Thema. So schossen Kreditversicherungen (CDS) auf griechische Staatsanleihen teilweise um 10% in die Höhe. Ausserdem gab es Meldungen, die jedoch nicht bestätigt wurden, dass Frankreichs Präsident Sarkozy während der Krisensitzung in Brüssel am vergangenen Wochenende mit einem Rückzug seines Landes aus der Eurozone gedroht haben soll.

Um 19:45 kann sich EURUSD etwas von seinem Tief bei 1,2359 erholen und notiert bei 1,2390.

Heute wollten wir wohl einen weiteren Abschwung im EURUSD nicht akzeptieren und haben uns den ganzen Tag gegen den Markt gestemmt…! Mit dem Kopf durch die Wand. Das gibt dann auch mal eine schöne große Beule.

Es gibt also in der kommenden Handelswoche wieder viel zutun, um dem  heutigen Tag ein besseres Ergebnis entgegenzustellen.

Allen Traden wieder ein erholsames Wochende!

FEIERABEND

3 Kommentare zu „Wochenschluß“

  • mic:

    Hallo,

    kurz mal konstuktive Kritik verbunden mit Fragen:

    1. Warum wird der EURUSD long, derzeit nach 3 Tagen bereits mit -243 pips in den Miesen, nicht vorher geschlossen. Meine Empfehlung ist hier konsequent eine Stop Loss bzw. Money Management Regel zu befolgen und bei Erreichen eines Maximalverlustes (z.B. 50 pips) oder wenn neue Tiefs (bei long) erreicht werden, die Position zu schliessen.

    2. Warum wird Freitag Abend 22.15 Uhr kurz vor Weekend Close eine dreifache Position short EURUSD eingengangen? Derzeit ist aus meiner Sicht im Rahmen der Euro-Krise die Gefahr einfach zu groß, dass durch irgendwelche Ausagen von politischen Entscheidungsträgern am Wochenende der Markt bei Eröffnung übertrieben mit einem positiven oder negativen Gap öffnet und so im Worst Case hohe Verluste eingefahren werden.

    Ich fände es schade, wenn die bisher insgesamt gute Performance der letzten Monate z.B. durch die von mir dargestellten Punkte 1 und 2 leiden würde, da man sie aus meiner Sicht leicht vermeiden kann.

    Über eine kurze Kommentierung zu Punkt 1 und 2 würde ich mich freuen.

    Mic

  • Roberto:

    Hallo Mic

    Wie ich bereits geschrieben hatte, haben wir uns bereits frühzeitig gegen den Markt gestellt und und dann eben diese Position zulange gehalten. Der Devisenhandel lebt eben auch von der Hoffnung, dass der Trader Recht behält. Sicherlich hätte man diese Position schon in den Anfängen aus dem Markt nehmen können/müssen. Danach ist man dann doch immer schlauer…auch wir!
    Die drei Positionen sind nur zur Absicherung gedacht und werden am Montag, je nach Marktsituation, wieder geschlossen.
    Sicherlich hat auch das Bestreben, eine “makellose History” zu erzeugen seine Nachteile! Wir werden uns der aktuellen Marksituation wieder mehr anpassen und zukünftig wieder bevorzugt kleinere Bewegungen handeln.

    Eine erfolgreiche Handelswoche!
    cu Roberto

  • mic:

    Hallo Roberto,

    du hast vollkommen recht, klar hinterher ist man immer schlauer…

    Aber: Ich denke ihr braucht nicht um eine “makellose History” bemüht zu sein, denn ihr habt sie schon. Wenn ich die Kurshistorie im Metatrader richtig interpretiert habe, habt ihr rund 80% Gewinntrades und nur 20% Verlusttrades. Ist das richtig von mir interpretiert?

    Das ist mit Blick auf diesen Parameter sensationell gut, ich kenne keine Daytrader die diese hohen Erfolgswerte von 80% erreichen. Die, die ich kennengelernt habe, schaffen knapp über 50% bis ca. 65% und haben damit allerdings richtig Vermögen gemacht. Alle diese Daytrader haben gemein, dass sie extrem diszipliniert Verluste konsequent begrenzt und klein gehalten haben, eben durch ein Stopp Loss und Moeney Management.

    Wie sagt man so schön: Gewinne laufen lassen und Verluste (sofort bei Erreichen) begrenzen.

    Weiterhin gute Trades

    Gruß

    Mic

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